Wandern außerhalb der südtiroler Landesgrenze

Von , 4. Dezember 2013 09:06

Südtirol ist ein echtes Wanderparadies und bietet eine Vielzahl an Aktivitätsmöglichkeiten. Das ist sicherlich mitunter ein Grund, dass viele junge Leute immer mehr ihre Freude am Wandern entdecken und in ihrer Freizeit den einen oder anderen Gipfel erklimmen.

Dolomitenpanorama

© PantherMedia / Dietmar Stübing

Aber nicht nur hier im Land trifft man auf ideale und faszinierende Wanderrouten, sondern auch in den benachtbarten

Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Als Abwechslung sollte man die unterschiedlichsten Regionen der Alpen in Augenschein nehmen, da sie wirklich sehr varieren: Von den majestätischen Dolomiten bis hin zu den sanften Bergrücken in Bayern, von den schneereichen Gletschern der Schweiz bis hin zu den zugänglichen Alpen der Steiermark findet man sicherlich die passende Bergtour.

In Österreich zieht vor allem der Südwesten jedes Jahr viele Kletterer, Bergsteiger und Wanderer an. Einen Wanderurlaub in den Alpen hat fast Jeder schon einmal in seinem Leben gemacht. Kein Wunder, denn kaum eine Region in Österreich ist landschaftlich und klimatisch so vielfältig wie die Alpen. Es gibt das Alpenvorland, die Hochalpen, die mittelgebirgigen Randzonen, inneralpine Regionen und einen Höhengürtel. Jede Region hat ihren eigenen Reiz und stellt für Aktivurlauber ganz unterschiedliche Ansprüche.

In Deutschland beispielsweise bietet das Allgäu, die klassische Voralpenlandschaft, Wandermöglichkeiten in allen Schwierigkeitsgraden, wird aber besonders von Wanderern geschätzt, die leichte oder mittelschwere Wanderungen bevorzugen. Schön sind die Wanderwege in und um Oberstaufen und Staufen, zum Beispiel der Obere Panoramweg um Oberstaufen, der Rundweg Oberstaufen, der Wanderweg von Oberstaufen nach Bad Rain, der Rundweg Hündle/Thalkirchdorf oder der Rundweg Weißach/Ifen. Keine Tour dauert länger als 90 Minuten und belohnt doch mit grandiosen Ausblicken.
Ein besonderes Urlaubsgebiet ist die Ammersee-Lech-Region. Der Ammersee, drittgrößter See Bayerns, wird das ganze Jahr über mit vielen Sonnenstunden belohnt. In erster Linie ist die Ammersee-Region ein Eldorado für Wassersportler, dennoch bietet das bayerische Voralpenland jede Menge Möglichkeiten zum Wandern, vor allem beim Besteigen der hier liegenden Moränenrücken. Die Richtung gibt der Ammersee-Höhenweg vor. Auch wenn einige Abschnitte durch Wälder führen, hat man doch immer wieder fantastische Ausblicke auf den Ammersee und die Voralpen.
Passionierte Wanderer zieht es in die Zugspitz-Region. Wettersteingebirge, Ammergebirge, die Alpenwelt Karwendel und die Ammergauer Alpen – diese Begriffe kommen jeden Zugspitz-Fan bekannt vor. Hier gibt es viele Kilometer Wege und Steige. Sie führen durch Täler, über Berge, an Seen und Flüssen entlang, durch sanft gewelltes Hügelland bis hinauf zu den Gipfeln. Die Schwierigkeitsgrade sind so unterschiedlich, dass hier jeder seinen Wanderweg findet.

 

Ein Geheimtipp ist das Estergebirge, kaum eine Stunde von München entfernt. Hier findet man unberührte Natur und Bergeinsamkeit. Das liegt zum einen Teil an dem unsympathisch wirkenden Krottenkopf direkt hinter der Hütte, zum anderen an die 1300 Höhenmeter, die man erwandern muss. Gute Wanderer brauchen drei Stunden bis zur Hütte. Unter den beliebten Wanderwegen der Alpen, die teilweise mit Wanderern stark frequentiert sind, gehört das Estergebirge eher zu den „Seitenwegen“ und ist darum für Einsamkeit suchende Wanderer besonders geeignet.

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