Zweisprachiger Winterurlaub

Der Winterurlaub steht für die meisten Arbeitnehmer bereits vor der Tür. Die Winterregionen rechnen mit einem enorm großen Ansturm, da die Feiertage in diesem Jahr besonders gut gelegen sind. Heiligabend fällt auf einen Montag – Neujahr auf einen Dienstag. Durch die günstige Konstellation ist es möglich mit dem Einsatz von 6 Urlaubstagen ganze zwei Wochen frei zu haben. Ein so langer Zeitraum bietet sich für den Skiurlaub an. Insbesondere deutsche Urlauber wählen dabei die bekannten Regionen aus Österreich für das Wintersportvergnügen aus. Weit oben auf der Liste ist das Salzburger -Land, gefolgt vom Ötztal in Tirol. Am südlichen Ende der Alpen liegt Südtirol, das in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Diese Provinz zwischen Italien und Österreich bietet einen ganz besonderen Flair. Die bodenständige Österreichische Kultur hat in dieser Region einen ebenso starken Einfluss wie die italienische Lebensfreude. Den Einfluss aus zwei unterschiedlichen Kulturen kann auf Straßenschildern und auf den Speisekarten in den Gasthäusern anschaulich betrachtet werden – Die Region lebt zweisprachig.

Winterurlaub in dieser Region

Der südtiroler Sommer hat, dank des milden Einflusses aus dem mediterranen Raum eine relativ hohe Durchschnittstemperatur. In der Hauptstadt Bozen fällt die Temperatur im Sommer auch in den Nachstunden zeitweise nicht unter 20 Grad. Im Winter scheinen dies nur Erinnerungen an eine vergangene Epoche zu sein, denn die Region Südtirol gilt als sehr Schneesicher. In Südtirol können sich Urlauber auf mehr als 30 Skigebiete verteilen. Eins der berühmtesten Skiresorts ist Gröden, welches selbst noch einmal in drei Unterregionen aufgeteilt ist. Die Möglichkeiten für Ski- und Snowboardfahrer in St. Christina, St.Ulrich und Wolkenstein sind vielfältig. Auf mehr als 175 Kilometer Piste bietet sich für nahezu jeden Sportlertyp etwas an. Ein beeindruckendes Panorama auf die Sella-Gruppe, die zu den Dolomiten gehört, ist hier inbegriffen. Weitere empfehlenswerte Skigebiete sind das Jochgrimm, das Meran 2000, Sulden und Trafoi am Ortler und die Seiser Alm.

Reise-Tipp

Die Besonderheit der Provinz Südtirol ist allgegenwärtig: In mehr als zwei-Drittel des Landes wird österreichisch gesprochen – In den restlichen Teilen italienisch. Grundkenntnisse der italienischen Sprache helfen dabei unangenehme Situationen in Restaurants oder Hotels zu umgehen, sind aber keine zwingende Voraussetzung um in dieser schönen Urlaubsregion zu Recht zu kommen. Die Bevölkerung lebt seit Jahrzehnten hauptsächlich vom Tourismus und ist daher an den Umgang mit Touristen gewohnt und diesen stets freundlich zugewandt. Dennoch freuen sich viele darüber, wenn sich Touristen für die Sprache, Kultur und den Hintergrund der Region interessieren.

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